Man zieht an einem Strang…
… und das auch noch in die gleiche Richtung!
Der 12.02.2009 - Das Resumee aus der heutigen Sitzung:
Von nun an ziehen die Stadt Hamburg und die Freunde der Maxim Gorkiy an einem Strang! Zwar gibt es immer noch Widerstand aus einzelnen Abteilungen (wie sich im Laufe des Tages herausstellen sollte), doch auch diese Stellen werden nun etwas leiser gedreht.
Jetzt gilt es unter anderem, die vielen-vielen-vielen Kleinheiten, die die Behörden an Fragen haben aus der Welt zu schaffen - und das am besten GESTERN!
Gegenstand war natürlich die Frage des Liegeplatzes. Sachlich sind alle Beteiligten die vielen alternativen “durchgegangen” und stellten diese hinsichtlich Erreichbarkeit, Wassertiefe, Auslastung durch anderen Seeverkehr, Erschliessungskosten etc. gegenüber.
Fazit: Die einzig sinnvolle Sache ist es, sich schon jetzt auf den späteren und letztendlichen Ligeplatz einzuschießen, da ansonsten für Provisorien nur unnötig Kosten veranschlagt werden müssen. Und diese Kosten wären beachtlich!
Unser Vorschlag, die Aussenseite (im Strom der Elbe) des Kirchenpauerkais als Liegeplatz bereitzustellen wurde angenommen. Dieser Platz ist ab dem Jahr 2015 durchaus tauglich. Zuvor ist dort jedoch eine gigantische Baustelle und eine eingeschränkte Erreichbarkeit gegeben, die durch ein schlaues Vermarktungskonzept kompensiert werden muss. Dafür ist nach Fertigstellung ein Liegeplatz geschaffen, der von der Lage her viele Möglichkeiten bietet.
Ergebnis der Sitzung war jedenfalls ein gemeinsames Ziel, diesem Schiff hier in Hamburg eine Heimat zu bieten.
Jetzt zu klären sind:
- Einkauf des Schiffes - Schiffsmakler ist bereits aktiviert und klärt alle Einzelheiten
- Juristische Aspekte zum Aufbau der Investoren - in Klärung
- Temporäre Lösungen, bis das Schiff am Kirchenpauerkai anlegen kann
- Bauliche Fragen sowie Ver- und Entsorgung (Gas, Wasser und Sch***)
- und vieles mehr…
Es wartet jetzt sehr viel Arbeit, die bis Freitag Mittag größtenteils erledigt sein muss.
Denn - es hat irgendwie keinen Sinn, am Ende des Tages einen Konsens zu bilden und dann darüber beraten zu dürfen, wie man sie vom Strand bekommt.
So hätte es meines Erachtens schon ablaufen können, als dat Dingen noch vor Piräus lag. Nun ist alles mal wieder wunderschön knapp und kurzfristig!
